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Chronik der Harmeralm am Schwarzensee !

Auf der Harmeralm fühlte sich bereits Erzherzog Johann bei seinen Wanderungen besonders Wohl. Der Erzherzog war am 6. August 1811 von Ternberg nach Schloß Gstatt gefahren und hatte dort übernachtet. Von dort aus wanderte er zum Schwarzensee.





Ausschnitt aus dem Tagebuch des Erzherzog Johann im August 1811.

Am Anfange des Sees nördlich wieder Alpenhütten in zwey Abtheilungen, wo von den vorderen zu den hinteren gewechselt wird, dann östlich das Thal der Neualpen, wo Alpenhütten sind und ein Steig in den Muhrboden führt. Herrlich ruhig ist es dort, die schönen Matten, der grüne See, die alten Waldungen, die grünen Alpen geben eine prächtige Übersicht, herrliche Wasser, gute Luft, gute Alpenkost, schöne Hütten. Die Besitzer sind Bauern aus dem Ennsthale, von Bruckern, Assach. Die schönste Hütte neugebaut, gehört dem Dankelmayr (jetzt Harmerhütte). Ich war da, sie ist zweckmässig gebaut, in drey Abtheilungen, als Stube, Küche, und Milchkammer, wo die Brenntlerinen wohnen. Bey jeder sind die Trempeln für Kühe, Geisvieh, Schweine, je nachdem der Besitzer reich oder arm ist, größer oder kleiner. Abends war Musik und die Brenntlerinen tanzten.
Ich ließ die Alpenhütten abzeichnen um sie als Muster zu haben.


Familie - Gundi und Albert Binder, vlg. Harmer
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